Zwangsadoptionen in der DDR
Thema dieser Homepage ist:
staatlicher Kindsentzug / Zwangsadoptionen durch die DDR-Behörden,
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UOKG - Beratungsstelle für Betroffene von Zwangsadoptionen in Berlin
gefördert durch die LStU Berlin
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Neuerscheinung: Biografie einer Zwangsadoptierten
Inhalt:Es ist ein kalter Morgen, als die Männer in den langen, dunklen Mänteln kommen und ihre Mutter abholen. Vier Jahre ist Katrin Behr damals alt. Ihr Bruder und sie werden in ein Heim gebracht und bald schon voneinander getrennt: Katrin wird von einer linientreuen Familie aufgenommen und schließlich zwangsadoptiert. Ihre Welt ist aus dem Lot. Noch viele Jahre wartet sie auf die Rückkehr ihrer Mama – vergebens. Erst als Erwachsene, nach dem Fall der Mauer, findet sie endlich eine Spur, die zu ihrer Mutter führt. Doch diese ist eine gebrochene Frau, viele Jahre in Haft haben sie gezeichnet. Und je mehr Katrin Behr sich mit ihrer eigenen Geschichte befasst, in Archive und auf Ämter geht, um Licht in die Vergangenheit zu bringen, desto mehr Schicksale begegnen ihr: Tausende von Kindern wurden in der DDR ihren Eltern weggenommen, weil diese politisch missliebig oder potenzielle Republikflüchtlinge waren. Und sie suchen noch heute nach ihren wahren Familien.
Link zur Leseprobe
Autoren: Katrin Behr, Peter Hartl
Verlag: Droemer
Seitenzahl: 304 (Hardcover)
ISBN: 3-426-27566-X / 978-3-426-27566-5
Dieses Buch können Sie u.a. bei Amazon erwerben.
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- 2 tot-geglaubte Babys leben doch, siehe Sendung von RTL - Oliver Geissen vom 06.04.2009
Ideologisch motivierte Zwangsadoptionen gehören zu den dunkelsten Kapiteln der SED-Herrschaft und sind nach wie vor ein “dunkles” Thema in unserer heutigen Gesellschaft.Das Thema „Zwangsadoption in der DDR” erregt nach wie vor die Gemüter. Noch immer sind viele Betroffene im Unklaren über ihr Schicksal. Zwangsadoptionen waren nicht immer politisch bedingt. Sie geschahen oft unter dem Deckmantel des asozialen §249 des DDR-StGB. Es gab jedoch auch Willkürakte durch Jugendämter und von Eltern, die noch die elterliche Sorge über schwangere Jugendliche hatten. Tatsachenberichte ergaben leider auch, dass mitunter „Zustimmungen” zur Adoptionsfreigabe nicht aus freien Stücken, sondern durch psychologischen Druck erzwungen wurden. Selbstverständlich gab es auch freiwillige Abgaben von Kindern die später adoptiert wurden. Des Weiteren wird es in vereinzelten Fällen die Notwendigkeit gegeben haben zum Wohle des Kindes zu entscheiden.Alle Menschen sind herzlich dazu eingeladen, an diesem Thema teilhaben zu können.Ich möchte erreichen, unter Mithilfe vieler Menschen, dass die erfolgten Kindeswegnahmen und Zwangsadoptionen in der DDR der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Es geht darum, dass endlich Licht ins Dunkle kommt und die betroffenen Kinder und deren Eltern auch als politische Opfer anerkannt werden und sie somit eine Chance und das Recht auf Rehabilitation umgehend erhalten und nicht erst in 20 Jahren.Die Zahl der Anfragen steigt stetig. Unseren Ansatz, jeden Einzelnen ausführlich zu beraten und auf seiner Suche zu begleiten, können wir kaum noch umsetzen. Zumal wir uns zum Ziel gesetzt haben, auch die politischen und juristischen Hintergründe aufzuarbeiten. Aus diesem Grunde haben wir einen gemeinnützigen Verein „Hilfe für Opfer von DDR Zwangsadoptionen” gegründet.Diese Vielschichtigkeit des Problems erfordert eine sehr gründliche Untersuchung jedes einzelnen Falls. Hier sind unsere Politiker gefragt.Die Resonanz auf mein Internetangebot zeigt, wie aktuell das Problem noch heute ist und das die Zeit gereift ist, wo sich viele betroffene Menschen zu Wort melden.
Online-Suchanfrage nach allen Menschen, die in der ehemaligen DDR zwangsadoptierte und somit von ihren Familien getrennt wurden ——–> 1. aktuelle Seite über zwangsadoptierte Kinder
© 01.01.2008 Katrin Behr