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VIDEO —> Zwangsadoptionen zu DDR-Zeiten: Geraer Verein hilft dabei, Familienangehörige wiederzufinden

Thema dieser Homepage ist staatlicher Kindsentzug / Zwangsadoptionen durch die DDR-Behörden, sowie Suche nach anderen DDR-Bürgern.


  • Tot geglaubte Babys leben doch, siehe Sendung von RTL - Oliver Geissen vom 06.04.2009

Klicken Sie auf das Bild (unten) und Sie kommen direkt zu Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM. Dort können Sie sich diese Broschüre als PDF herunter laden.

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Spannende, bewegende BiografienSie wurden in dem Glauben an die »Herrenrasse« erzogen und mussten erfahren, dass sie in Wahrheit nicht »dazugehörten«. Sie hatten als Kinder von Besatzungssoldaten bitter zu leiden oder mussten ihre Herkunft verleugnen. Sie wurden ihren Eltern weggenommen und in Waisenhäusern oder bei »zuverlässigen« Familien im Sinne des jeweiligen Regimes geformt. Erst nach dem Untergang der Diktaturen offenbarte sich vielen Betroffenen ihr gespaltenes Dasein, in dem sich die prägenden Gegensätze unserer Geschichte spiegeln.Der Historiker Peter Hartl schildert exemplarische Lebensläufe und macht bisher kaum bekannte Tatsachen anschaulich.

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Peter Hartl ist Journalist, Filmautor und Historiker und arbeitet seit 1991 in der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte.

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Trobisch-Lütge, Stefan
Das späte Gift
Folgen politischer Traumatisierung in der DDR und ihre BehandlungDas vorliegende Buch gewährt sehr konkrete und kritische Einblicke in die Situation Verfolgter des DDR-Regimes, macht auf die Schwierigkeiten des Umgangs mit begangenem Unrecht aufmerksam und spendet Mut und Hoffnung, sowohl den Betroffenen, als auch jenen, die sie in ihrer Bewältigung begleiten.

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Ideologisch motivierte Zwangsadoptionen gehören zu den dunkelsten Kapiteln der SED-Herrschaft und sind nach wie vor ein “dunkles” Thema in unserer heutigen Gesellschaft.Das Thema „Zwangsadoption in der DDR” erregt nach wie vor die Gemüter. Noch immer sind viele Betroffene im Unklaren über ihr Schicksal. Zwangsadoptionen waren nicht immer politisch bedingt. Sie geschahen oft unter dem Deckmantel des asozialen §249 des DDR-StGB. Es gab jedoch auch Willkürakte durch Jugendämter und von Eltern, die noch die elterliche Sorge über schwangere Jugendliche hatten. Tatsachenberichte ergaben leider auch, dass mitunter „Zustimmungen” zur Adoptionsfreigabe nicht aus freien Stücken, sondern durch psychologischen Druck erzwungen wurden. Selbstverständlich gab es auch freiwillige Abgaben von Kindern die später adoptiert wurden. Des Weiteren wird es in vereinzelten Fällen die Notwendigkeit gegeben haben zum Wohle des Kindes zu entscheiden.Alle Menschen sind herzlich dazu eingeladen, an diesem Thema teilhaben zu können.Ich möchte erreichen, unter Mithilfe vieler Menschen, dass die erfolgten Kindeswegnahmen und Zwangsadoptionen in der DDR der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Es geht darum, dass endlich Licht ins Dunkle kommt und die betroffenen Kinder und deren Eltern auch als politische Opfer anerkannt werden und sie somit eine Chance und das Recht auf Rehabilitation umgehend erhalten und nicht erst in 20 Jahren.Die Zahl der Anfragen steigt stetig. Unseren Ansatz, jeden Einzelnen ausführlich zu beraten und auf seiner Suche zu begleiten, können wir kaum noch umsetzen. Zumal wir uns zum Ziel gesetzt haben, auch die politischen und juristischen Hintergründe aufzuarbeiten. Aus diesem Grunde haben wir einen gemeinnützigen Verein „Hilfe für Opfer von DDR Zwangsadoptionen” gegründet.Diese Vielschichtigkeit des Problems erfordert eine sehr gründliche Untersuchung jedes einzelnen Falls. Hier sind unsere Politiker gefragt.Die Resonanz auf mein Internetangebot zeigt, wie aktuell das Problem noch heute ist und das die Zeit gereift ist, wo sich viele betroffene Menschen zu Wort melden.

Online-Suchanfrage nach allen Menschen, die in der ehemaligen DDR zwangsadoptierte und somit von ihren Familien getrennt wurden ——–> 1. aktuelle Seite über zwangsadoptierte Kinder

© 01.02.2008 Katrin Behr