gesucht leiblicher Vater – Kind zusammen mit Ines Solveig Kraudelt

23. September 2008 | Von | Kategorie: DDR-Adoption-Magdeburg
Datum 12.09.2008
Chiffre: 200809-0013-PSD
E-Mail Chiffre

gesucht leiblicher Vater, der zusammen mit Ines Solveig Kraudelt mich gezeugt hat

durch Dana Hasenfuß, geb. Kraudelt, adoptierte Reichel (durch Stiefvater) am 28.11.1973 in Salzwedel

Kommentar: Ich suche meinen leiblichen Vater. Der Geburtsname meiner Mutter ist Ines Solveig Kraudelt, geb. Lukas am 03.07.53. Sie stammt von den Sorben ab und ist bereits seit 2000 verstorben.

Über meinen leiblichen Vater kann ich leider gar keine Angaben machen. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob sie überhaupt meine Mutter ist, da ich Einblick in meiner und meiner Mutters Stasi-Akte habe. Meine Mutter war zu meiner Geburt verheiratet gewesen, aber laut Recherchen soll der damalige Ehemann nicht mein Vater gewesen sein. Zu meiner Zeugung war er beim Grundwehrdienst, laut seinem Bruder. Leider ist der ehem. Mann Kraudelt auch verstorben.

Da steht drin, dass das Kind von Ines Kraudelt sofort nach der Entbindung in ein Säuglingsheim gebracht wurde, da laut Stasiunterlagen eine Gewährleistung der Versorgung für mich nicht gewährleistet war (Datum vom 14.03.1974). Auch weiß ich nicht um was für ein Säuglingsheim es sich handelt. Ich hoffe, das mir wenigstens jemand Infos geboren könnte, so das ich vielleicht Anhaltspunkte zu haben, damit ich vielleicht auch meinen leiblichen Vater finde. Ich wüsste schon gerne woher ich komme und wer ich bin.

Jeden ihren Männer hat sie eine andere Geschichte über den Vater von mir erzählt. In Kinderjahren erzählte mir mal meine Oma, dass sie eine Affäre mit einem Elektriker hatte. Leider ist meine Oma nicht am Leben, um sie noch einmal nachfragen zu können.
Laut Recherchen hat sie damals die Männer geheiratet, um sie auszuspionieren. Ich kann mich an sehr viele Männer erinnern, die bei uns ständig zu Besuch waren.

Sie hat einmal für die IM-Tätigkeit eine Verpflichtung am 24.09.1974 unterschrieben. Am 15.08.1978 hat sie nach einem Umzug nach Magdeburg erneut so eine Verpflichtung unterschrieben.

Selbst in meiner Stasiakte von 1978 bis 1986 (man bemerkte, dass ich da Kind war) sind Berichte drin, dass es mir schlecht geht, dass ich geschlagen werde und man sich nicht um mich kümmert. Aber keiner hat etwas dagegen getan. Ab 1988, wo ich eigentlich anfing Mist zu bauen (mit 14/15) stehen gar keine Informationen drin, obwohl ich damals mit 16 durch das Gericht bestraft wurde.

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