Marcel Jan Burandt geb. am 09.02.1974 in Berlin Mitte

6. Februar 2009 | Von | Kategorie: DDR-Zwangsadoption-Berlin
Datum: 31.01.2009
Chiffre: 200901-0015/1-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leibl. Sohn: Marcel Jan Burandt geb. am 09.02.1974 in Berlin Mitte

durch leibl. Mutter: Marianne Baumüller geb. Burandt am 23.05.1951 in Diepensee

Kommentar: Zwangsadoption, das JA kam damals zu mir und sagte: „Wenn Sie nicht arbeiten gehen, dann holen wir Ihre Kinder.“ Also bemühte ich mich um Arbeit und während meiner Arbeitszeit waren die Kinder bei einer Bekannten. Damals gab es noch keine Kindergartenplätze. Leider hat die Bekannte nicht aufgepaßt, sondern meine Kinder alleine gelassen. In diesem Zeitraum haben meine Kinder Waschpulver zu sich genommen, so dass sie in Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Dies erfuhr ich, als ich meine Kinder von der Bekannten abholen wollte. Ich fuhr gleich ins Krankenhaus, doch schon da durfte ich meine Kinder nicht mehr sehen. Mein Sohn war damals 1 Jahr alt.
Ich nahm mir daher einen Rechtsanwalt zur Hilfe und der hat gar nichts gemacht. Außer Späßen nichts gewesen. Ich habe dann geheiratet, weil ich dachte, dass ich meine Kinder so wieder bekommen würde. Doch dies geschah leider nicht. Die Polizei kam zu mir nach Hause und verlangte die Geburtsurkunden und das Schreiben, wo drin stand, dass beide Kinder in einem Heim sind. Die Polizei sagte aber auch, dass wenn ich die Unterlagen heraus gebe, dass sie sich dann für mich und meine Kinder einsetzen und das wir wieder zusammen kommen. Natürlich geschah dies auch nicht.

Ich habe alle Kinderheime in und um Berlin abgesucht, doch nirgendswo waren meine Kinder. Nach 2 Jahren erhielt ich schriftlich eine Benachrichtigung, dass meine Kinder adoptiert wurden sind. Beide Kinder wurden getrennt adoptiert.

Danach habe ich einen Ausreiseantrag gestellt, mit der Begründung: Wenn mir dieser Staat meine Kinder nimmt, dann will ich auch hier nicht mehr leben. Doch dieser wurde nicht gewährt.

Siehe auch Suche nach Tochter: Jeanette Burandt

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