Heike Wenig geb. 21.12.1975 in Magdeburg

13. März 2010 | Von | Kategorie: 02. gefunden: DDR-Zwangsadoption

Datum: 12.03.2010
Chiffre: 201003-0012/3-PSD

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gesucht wird leibl. Tochter: Heike Wenig geb. 21.12.1975 in Magdeburg

durch leibl. Mutter: Ilona Heinrich, geb. Schmidt, gesch. Mayer/ Wenig / Graßhoff am 09.10.1954 in Magdeburg

Kommentar: Zwangsadoption

Ich suche meine Kinder.  Zur damaligen Zeit saß ich von Oktober 1976 bis März 1977 in der Haftanstalt Dessau und meine Kinder wurden mir genommen.

Meine Tochter Heike kam zunächst in ein Kinderheim. Von dort kam die Nachricht, dass sie ins Krankenhaus müsste und zwar wegen einer Hirnhautentzündung. An dieser soll sie angeblich verstorben sein soll. Die Heimerzieherin sandte mir sogar ein paar Bilder von Ramona zu. Das war das letzte Lebenszeichen von meinem Kind. Zu DDR-Zeiten bekam ich keinerlei Unterlagen, die das versterben meiner Tochter bestätigt hätten.

Als ich nach der Wende beim Standesamt eine Sterbeurkunde anforderte, sagte mir die dortige Bearbeiterin: „Wieso Sterbeurkunde? Ihre Tochter lebt.  Sie wurde adoptiert!!“

Ebenso suche ich meine anderen Kinder Rene Graßhoff, Marzel Mayer und Ramona Mayer.

Ich habe 1984 und 1988 jeweils noch ein Mädchen geboren, die beide bei mir zu Hause aufwachsen durften.

Nachtrag 13.05.2010

Laut schriftlicher Auskunft (2010) vom Standesamt Magdeburg ist Heike nicht verstorben, sondern am 21.12.1978 laut dem Beschluss durch die damalige Jugendhilfe Wernigerode adoptiert wurden.

Nachtrag 07.02.2011

Heute konnte ich mit Heike am Telefon sprechen, dank einer Hilfe durch Dritte . Die Kontaktdaten konnten ausgetauscht werden. Wir wünschen Ihnen alles Liebe beim kennenlernen.

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