Fabian Irrgang geb. am 20.05.1982 in Magdeburg

5. Mai 2010 | Von | Kategorie: DDR-Zwangsadoption-Magdeburg

Datum: 03.05.2010
Chiffre: 201005-0002-PSD

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gesucht wird leibl. Sohn: Fabian Irrgang geb.  am 20.05.1982 in Magdeburg

durch leibl. Mutter: Elke Wermelskirchen, geb. Arendt, damals verh. Irrgang am 19.09.1960 in Magdeburg

Kommentar:

Musste damals durch ein tragisches Ende leider mein Sohn abgeben. Ich bin schon sein ganzes Leben lang auf der Suche nach ihn.   Ich musste meinen Sohn freigeben, obwohl ich das nie wollte. Doch das damalige Amt erpresste mich damit, dass wenn ich mein ungeborenes Kind nicht frei gebe, dass ich dann meinen erstgeborenen Sohn und meine Tochter ebenso verlieren würde.  Damit ich nicht beide Kinder verliere, habe ich nach zig Stunden Bearbeitung aufgegeben und unterschrieben. Von der Entbindung von Fabian weiß ich gar nichts mehr, ausser dass er nicht schrie und gleich nach draussen gebracht wurde. Mich hat dieses Erlebnis so traumatisiert, dass die Zeit um die Geburt herum komplett in meinem Kopf gelöscht ist, daher kann ich mich bis vor kurzem nicht an das genaue Geburtsdatum erinnern kann siehe Nachtrag vom 06.01.2011). Aber heute wissen wir, nach diversen Auskünften durch die Klinik und dem JA, dass Fabian am 20.05.1982 um 15:18 Uhr in der Landesfrauenklinik geboren wurde. Vielen Dank noch einmal für Ihre Hilfe.
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Nachtrag 25.05.2010

Von der angeschriebenen Adoptionsvermittlung erhielt ich die Information, dass Adoptivmutter angerufen hätte. Der Adoptierte ist auf jeden Fall über die erfolgte Adoption informiert.

Mit der aktuellen Anfrage muss er sich erst einmal auseinander setzen. Diese Zeit wollen wir ihm auch gerne einräumen.

Nachtrag 27.10.2010

Wir haben uns an das JA in Magdeburg gewandt und einen Brief an Fabian geschrieben. Nun heißt es abwarten und hoffen.
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Nachtrag 04.11.2010

Heute erhielt ich einen Anruf von JA. Leider leitet sie den Brief nicht weiter, sondern hinterlegt ihn in der Adoptionsakte von Fabian. Aber sie will dennoch die Adoptiveltern darüber informieren, dass ein Brief an Fabian hinterlegt worden ist.

Wir wollen noch einmal betonen, dass wir Fabian nicht von seiner Familie entfremden wollen, sondern dass es uns von Herzen interessiert, was aus ihm geworden ist und wie es ihm geht. Diese Fragen stellen wir uns seit so vielen Jahren und wir wollen doch nur eine Chance bekommen, um endlich Antworten erhalten zu dürfen.

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Nachtrag 06.01.2011

Wir erhielten heute vom JA und von der Klinik die Nachweise der Geburt.
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Lieber Fabian, wenn du das hier liest, dann melde dich doch bitte einfach einmal. Wir würden uns alle (deine Geschwister und ich) sehr darüber freuen.

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