Guido Peter Höer, geb. 12.03.1968 in Berlin-Mitte

8. Juli 2010 | Von | Kategorie: DDR-Zwangsadoption-Berlin

Datum: 21.06.2010
Chiffre: 201006-0014-PSD

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gesucht wird leibl. Sohn: Guido Peter Höer, geb. 12.03.1968 in Berlin-Mitte

durch leibl. Vater: Michael Lehmann geb.am 26.01.1950 in Berlin

Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption

Ich suche meinen Sohn.

Mein Sohn wurde im Juli 1968 von der zuständigen Säuglingsfürsorgerin aus dem Haushalt der Kindesmutter Irene Höer geholt. Angebl. Grund: grobe Vernachlässigung / Gefahr für das Kind).

Ich selbst saß wegen § 249 StGB der DDR von Januar 1969 bis Januar 1971 in Haft, mit anschließender 3jähriger Sperre für Berlin. Aus dem gleichen Grund saß ich noch einmal von 1973 bis 1975, sowie 1977 bis 1979 in Haft.

1975 traf ich die Kindesmutter in Berlin und diese sagte damals aus, dass plötzlich die Stasi bei ihr war und sie bedrohte „entweder Freigabe zur Adoption oder Haftandrohung und dann würde sie eh den Sohn verloren“. Aus Angst vor der Haft unterschrieb sie die Adoptionsfreigabe.

Die Adoption lief damals über Kamenz. Dort versuchte man mir 2006 auch zu helfen. Mein Brief wurde an meinen Sohn weitergeleitet.Doch laut Aussagen der Adoptionsvermittlungsstelle erschienen die Adoptiveltern ganz empört, weil man ihnen wohl damals gesagt hätte, dass wir als Eltern angeblich verstorben wären, was aber nicht stimmte. Laut Aussagen des JA verbittet sich der Sohn weitere Briefe durch mich.

Ich verstehe nur nicht, wenn mein Brief an meinen Sohn ging, wieso plötzlich die Adoptiveltern beim Amt auftauchten. Kam mein Brief bei ihnen, anstatt bei meinem Sohn an?

Mein Sohn war August 2006 immerhin schon 38 Jahre alt.

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