Behördenwege – Suche nach Unterlagen von verstorbenen DDR – Säuglingen

Ich werde seit 2008 immer wieder von betroffenen Müttern angesprochen, dass sie die Vermutung haben, dass ihr für tot erklärtes Kind doch leben könnte.

Es war weder in der DDR, noch in der damaligen BRD üblich, dass man verstorbene Babys gezeigt hat. Im Fall eines eingetretenen Todes wurde dies so schnell wie möglich durch den vorhandenen Arzt der Tod bestätigt und danach wurde die verstorbene Person umgehend in die Pathologie gebracht. Der Grund dafür waren und sind immer noch die wichtigen Krankenhaushygienebestimmungen.

Es gab zu DDR-Zeiten auch kein separates gekühltes Zimmer (Temperatur 15 Grad), um sich von dem Verstorbenen verabschieden zu können.

Heute weiß man, dass es für die betroffenen Mütter sehr wichtig in Bezug für die Trauerbewältigung ist, sich von ihrem verstorbenen Baby verabschieden zu können. Das hat man durch wissenschafttliche Forschungsarbeiten heraus gefunden, die allerdings erst Ende der 90ziger Jahre  bekannt wurde.

Es gibt bis heute keinen erwiesenen Fall (schriftliche Beweise!), dass man ein Kind für tot erklärte, eine Sterbeurkunde ausstellte und gleichzeitig eine Adoption durchgeführt wurde.

Wenn ein Kind verstorben ist und die Mutter/Eltern eine Sterbeurkunde erhalten haben, wurde diese Kind im Sterberegister beim zuständigen Standesamt offiziell als verstorben eingetragen. Demzufolge kann man mit keiner verstorbenen Person eine Adoption durchführen.

In den Gesprächen sagten mir viele Betroffene, dass sie nie um ihr verstorbenes Kind trauern durften. Ich habe Ihnen ein paar Anlaufstellen aufgelistet, an die Sie sich gerne vertrauensvoll hinwenden können, um bei Bedarf professionelle Hilfe für Ihre Trauerbewältigung zu erhalten.

Für Ihre Suche habe ich Ihnen folgende Tipps aufgeschrieben.

Bitte wenden Sie sich auch an die zuständigen Zentralen Adoptionsvermittlungsstellen und die Beratungsstellen der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen, um weitere behördliche Hilfe bei Ihrer Recherche zu bekommen.

Bitte beachten Sie die Archivierungsfristen von nur 30 Jahren! Danach werden die Unterlagen ordnungsgemäß geschreddert.

Beantragen Sie die Unterlagen immer schriftlich (Einschreiben), zusammen mit einer Kopie Ihres Ausweises als Identifikationsnachweis Ihrer Person.

  1. Krankenhaus

(ACHTUNG: bei Krankenhäusern mit freier Trägerschaft gibt es keine Krankenaktenaufbewahrungspflicht! )

  • Krankenhausakte von Ihnen als Mutter (Geburt)
  • Krankenhausakte von Ihrem Kind
  • Es gab eine Autopsie-Pflicht bei allen Kindern in der DDR! –> Pathologiebericht erfragen.
  • Eintragung der Geburt im Hebammen-Journal

ACHTUNG: Totenscheine wurden zu DDR-Zeiten nicht an Privatpersonen ausgehändigt! Archivierungsfrist 30 Jahre

Totenscheine sind in 4-facher Ausführung (I. ist das Original, dieser wird zentral erfasst in Bundesebene, II. ist die 1. Durchschrift, dieser liegt in der Patientenakte und III. und IV.  gehen mit dem Leichnam mit –> Bestattungswesen)

Die Diagnose auf dem Totenschein ist oft eine andere als die Diagnosen in dem Pathologiebericht. Das liegt daran, dass ein Totenschein nach „äußerer“ Leichenschau ausgestellt wird (es wird nur festgestellt, dass die Person verstorben ist), während eine Obduktion die „innere“ Leichenschau (es wird damit die Ursache herausgefunden) ist.

  1. Standesamt:

Kopie vom originalen Geburts-Register

Kopie von der originalen schriftlichen Geburtsanzeige (diese kommt vom KH an das Standesamt)

Kopie vom originalen Sterbe-Register

Kopie von der originalen schriftlichen Todesanzeige (unterschiedl.: einmal für Kinder unter 1 Jahr bzw. für Totgeborene)

Kopie vom Totenschein (sollte dieser nicht in der Krankenakte sein)

mögliche Hinweise über den Friedhof (Ort) nachfragen und die Kopien von dem Original verlangen

Tot geborene Säuglinge erhalten nur eine Sterbeurkunde mit der Angabe zum Geschlecht, keine Angabe einen Vornamen, sondern nur mit Angabe des Familiennamens.

  1. Archive

Fragen Sie auch beim zuständigen Stadtarchiv, Kreisarchiven und ggf. beim Landarchiv nach.

  1. Gesundheitsamt:

Totenschein nachfragen, wenn weder in der Krankenhaus-Akte oder beim Standesamt keiner vorhanden ist.

  1. Bestattungen

Aktuell gelten folgende Bestattungsgesetze – siehe Link

Zu DDR-Zeiten galt die Verordnung über das Bestattungs- und Friedhofswesen vom 17. April 1980.

Aus Berichten von vielen Betroffenen weiß ich, dass sie die Bestattung selbst nicht vornehmen wollten und die Klinik dies für sie übernahm.

Gilt noch heute – Quelle BbgBestG

  • 19 Bestattungspflicht

(1) Jede Leiche muss bestattet werden. Dies gilt nicht für Totgeborene mit einem Ge-

wicht unter 1000 Gramm. Diese Totgeborenen sowie Fehlgeborene sind auf Wunsch eines Elternteils zu bestatten.

(2) Werden Totgeborene oder Fehlgeborene mit einem Gewicht unter 1000 Gramm nicht bestattet, sind sie von der Einrichtung, in der die Geburt erfolgt ist, oder durch den Inhaber des Gewahrsams hygienisch einwandfrei und dem sittlichen Empfinden entsprechend zu beseitigen, sofern sie nicht rechtmäßig zu medizinischen, pharmazeutischen oder wissenschaftlichen Zwecken verwendet werden.

  1. Friedhof- Friedhofsverwaltung – Krematorium – Archiv:

Bei Verbrennung das Brennbuch persönlich einsehen. Das Brennbuch ist so gestaltet, dass es über 2 A4-Seiten geht, mehrere Zeilen und mehrere Spalten sind dort angegeben. (wegen Datenschutz der anderen aufgeführten Personen ist keine Kopie möglich)

Die Spalten sind so aufgeteilt:

  • laufende Nummer
  • Name
  • Einlieferungsnummer
  • Geburtstag und Ort
  • Todestag und Ort
  • letzter Wohnort
  • Brenn-Tag
  • Beisetzungsvermerk
  • standesamtliche Registrierung

Zu DDR-Zeiten war es üblich, dass Neugeborene entweder in ein fremdes Grab (laut Aussagen einer Standesbeamtin) mit hineinkamen oder eine sog. Baby-Sammelurne mit mehreren Neugeborenen auf die sogenannte „Grüne Wiese“ kam.

Viele Krankenhäuser übernahmen die Beerdigungen von Säuglingen, weil sie auf dem zuständigen Klinikgelände ein Krematorium und Friedhof hatten. Es gab ebenso auch Freigaben von Säuglingen für Forschungszwecke und zwar durch die Kindesmutter oder dem Kindesvater.

Dies ist in den Büchern der Pathologie mit einem Strich verzeichnet. Daran erkennt man, dass die verstorbene Person nicht die Klinik verlassen hat.

  1. Bundesarchiv Berlin – Lichterfelde

Nachdem die maschinenlesbaren Daten, u.a. des Bestandes DE 2 / Staatliche Zentralverwaltung für Statistik der DDR in die Zuständigkeit der Abteilung DDR des Bundesarchivs in Berlin-Lichterfelde übergegangen sind, möchte ich Ihnen einige Hinweise geben, wann ein Verweis an das Bundesarchiv für betroffene Frauen / Mütter eventuell Erfolg versprechend und empfehlenswert ist.

Grundsätzlich möchte ich zuerst darauf hinweisen, dass aus hier in Frage kommenden Beständen nur an die Mütter selbst beauskunftet werden kann. Ein anderes Familienmitglied, welches eine Auskunft haben möchte, muss IMMER eine Vollmacht der Mutter plus Kopie des Personalausweises vorlegen.

Um letztendlich einen Beitrag zu einem Nachweis leisten zu können, ob ein in der DDR geborenes Kind lebend oder tot geboren oder kurz nach der Geburt verstorben ist, kommen vor allem die Bestände:

  • DE 2 MD 008 „Totgeborene-Gestorbene Säuglinge bis zu 1 Jahr“ und / oder

 

  • DE 2 MD 009 „Verstorbene Säuglinge ab 1 Jahr oder älter“ in Betracht. Im Einzelfall – v.a. bei vermuteten Mehrlingsgeburten, wobei mindestens ein Kind leben muss – könnte auch der Bestand

 

  • DE 2 MD 076 „Lebendgeborene“ geprüft werden.

Die Bestände DE 2 MD 008 und DE 2 MD 076 haben eine Laufzeit von 1979 – 1990, der Bestand DE 2 MD 009 hat eine Laufzeit von 1980 – 1990.

Bei vor 1979 geborenen und / oder verstorbenen Kindern ist eine Recherche an den genannten Beständen („Säuglingsstatistiken“) somit nicht möglich. Die diesen Beständen zugrunde liegenden Jahrgangsdateien wurden auf Großrechneranlagen erstellt und enthalten reine Zahlenangaben. Um Speicherplatz zu sparen, wurden die Angaben zum jeweiligen Sterbefall nach einem numerischen System verschlüsselt. Die Namen der Verstorbenen oder der Mütter sind NICHT in den Dateien enthalten.

Das Bundesarchiv kann keine Angaben über die Zuverlässigkeit dieser Statistiken machen. Diese Statistiken beruhen auf den Angaben der Standesämter. Sollte es im Vorfeld zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, sind diese auch in die Statistiken eingeflossen. Das Bundesarchiv garantiert nur die Authentizität und Integrität der Datei, nicht aber die Richtigkeit der enthaltenen Informationen.

Weiter hat das Bundesarchiv die Originale der Totenscheine aus dem Zeitraum 1969 bis August 1990, die zuvor im „Zentralen Totenscheinarchiv“ bei der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik aufbewahrt wurden im Laufe des Jahres 1993 auf die neuen Bundesländer aufgeteilt.

Die uns bekannten diesbezüglichen Verweisadressen in den neuen Bundesländern lauten wie folgt (Informationsstand der Liste: 16.09.2016):

BERLIN:
Landesarchiv Berlin
Eichborndamm 115-121
13403 Berlin

BRANDENBURG:
Brandenburgisches Landeshauptarchiv
Postfach 600449
14469 Potsdam, OT Bornim
Telefon: 0331 5674-0
Telefax: 0331 5674-212
E-Mail: poststelle@blha.brandenburg.de

MECKLENBURG-VORPOMMERN:
Die Totenscheine sind vom Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern an die für den Sterbeort zuständigen Gesundheitsämter verteilt worden.

SACHSEN:
Hauptstaatsarchiv Dresden
Archivstr. 14
01097 Dresden
Telefon: 0351/89219-710
Telefax: 0351/89219-709
poststelle@sta.smi.sachsen.de

SACHSEN-ANHALT:
Die Totenscheine sind vom Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt an die für den Sterbeort zuständigen Gesundheitsämter verteilt worden.

THÜRINGEN:
Thüringer Landesverwaltungsamt
Postfach 2249
99403 Weimar
Email poststelle@tlvwa.thueringen.de

Die Krankenakten der entbindenden Mütter und / oder der verstorbenen Kinder sollten weiteren Aufschluss über die Todesursache geben.

Beerdigungen von im Krankenhaus verstorbenen Säuglingen wurden in der Regel auch durch die Krankenhäuser veranlasst. Die Krankenakte könnte somit auch Hinweise zu Beisetzungsorten der verstorbenen Säuglinge liefern. Nach Ablauf der 30jährigen Aufbewahrungsfrist von Krankenakten (aus heutiger Sicht vor 1988) könnte sich die Suche nach einer Krankenakte aber als recht schwierig erweisen.

Gerne nehme ich auch Recherchehinweise Ihrerseits entgegen, da auch das Bundesarchiv Ihre Arbeit unterstützen möchte, bitte aber im Interesse einer reibungslosen Zusammenarbeit und v.a. im Interesse der betroffenen Mütter dargelegte Hinweise zu berücksichtigen.

Ansprechpartner:

Frau
Chris Berthold
Bundesarchiv
Sachbearbeiterin im Referat DDR 3
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Tel.: 03018/7770-542
Fax: 03018/7770-111
E-Mail: c.berthold@bundesarchiv.de

  1. Sterbefälle im Säuglingsalter

Definitionen:

Als Lebendgeborene in der DDR werden Kinder gezählt, bei denen nach der Trennung vom Mutterleib das Herz selbstständig geschlagen, die Nabelschnur pulsiert und die natürliche Lungenatmung eingesetzt hat; die übrigen Kinder gelten als Totgeborene oder Fehlgeburten. (zu DDR-Zeiten mussten alle Kriterien vorhanden sein plus ein Geburtsgewicht von mindestens 1.000 Gramm, um als Lebendgeburt zu gelten).

In der damaligen BRD galt die Reglung von nur einem Kriterium, um als Lebensgeburt zu zählen.

Als Fehlgeburten wurde eingestuft, wenn nicht alle der o.g. Kriterien vorhanden war und das Geburtsgewicht weniger als 1000 Gramm war. Demnach mussten sie auch nicht an das Standesamt als Geburt gemeldet werden, sondern galten als Fehlgeburt und wurden in den Kliniken als Sondermüll entsorgt.

 

Als Totgeburten zählen seit 1.4.1994 nur Kinder, deren Geburtsgewicht mindestens 500 g beträgt.

Vom 1. Juli 1979 bis 31.März 1994 galt die 1.000 Gramm – Reglung und vor dem 1. Juli 1979 eine Körpergröße des Neugeborenen von mindestens 35 cm Körperlänge).

 

  1. Dissertationen

 

*****

(JKM-Band 24, Kapitel 09 – Themen: Müttersterblichkeit, Säuglingssterblichkeit, Schwangerenberatung, Forschung)

JKM = Jahrbuch für kritische Medizin

 

  1. Traurige Zeitungsberichte:

„Vor dem ersten Schrei im Wassereimer ertränkt“ (08. August 2013)

„Frage nach Kindstötungen in der DDR“ – Anfrage der CDU-Politikerin Saskia Ludwig (08. Juli 2013)

Hebamme Christine Philipp über Babymord in der “DDR”: Frühgeburten im Wasser ertränkt (09. August 2013)

„Stellen Sie `nen Eimer hin“ (Spiegel 1992)

 

  1. Internetseiten

Bei meinen Recherchen bin ich auf die Internetseite von Dr. phil. Stephan Mallik gekommen, der sehr umfangreich zu dem Thema „Lebend- und Totgeburt in der DDR“ schrieb. http://sst.mallik.eu/

  1. Das grüne SV-Buch

 

Bitte schauen Sie in Ihrem grünen Sozialversicherungsbuch nach, welcher Diagnoseschlüssel (ICD-Code 8 für die ehemalige DDR) zum Zeitpunkt der Geburt eingetragen wurde. Sie können unter dem folgenden Link nachschauen, was dieser 3-stellige Code bedeutet i Kapitel „XI. Komplikationen der Schwangerschaft, der Entbindung und des Wochenbettes

 

  1. Weitere Informationen zur Bewältigung Ihres Verlustes

Es war weder in der DDR, noch in der damaligen BRD üblich, dass man verstorbene Babys gezeigt hat. Im Fall eines eingetretenen Todes wurde dies so schnell wie möglich durch den vorhandenen Arzt der Tod bestätigt und danach wurde die verstorbene Person umgehend in die Pathologie gebracht. Der Grund dafür waren und sind immer noch die wichtigen Krankenhaushygienebestimmungen.

Es gab zu DDR-Zeiten auch kein separates Zimmer, um sich von dem Verstorbenen verabschieden zu können.

Heute weiß man, dass es für die betroffenen Mütter sehr wichtig in Bezug für die Trauerbewältigung ist, sich von ihrem verstorbenen Baby verabschieden zu können. Das hat man durch wissenschaftliche Forschungsarbeiten herausgefunden, die allerdings erst Ende der 90ziger Jahre bekannt wurde.

Es gibt bis heute keinen erwiesenen Fall (schriftliche Beweise!), dass man ein Kind für tot erklärte, eine Sterbeurkunde ausstellte und gleichzeitig eine Adoption durchgeführt wurde.

Wenn ein Kind verstorben ist und die Mutter/Eltern eine Sterbeurkunde erhalten haben, wurde diese Kind im Sterberegister beim zuständigen Standesamt offiziell als verstorben eingetragen. Demzufolge kann man mit keiner verstorbenen Person eine Adoption durchführen.

In den Gesprächen sagten mir viele Betroffene, dass sie nie um ihr verstorbenes Kind trauern durften.

Im Internet gibt es dazu viele interessante Links zum Thema und professionelle Hilfe für die Betroffenen.

 

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Ein großes Thema ist auch der Verlust eines Zwillings während der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Geburt.

Das Institut für systemische Familienaufstellung IFOSYS Berlin beschäftigt sich mit dieser speziellen Thematik. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: http://www.ifosys.de/

Zitat: Jemand der im Mutterleib ein Zwillingsgeschwister verloren hat, leidet im späteren Leben an den Auswirkungen dieses, oft nicht mehr bewussten Verlustes.
Viele überlebende Zwillinge können nicht mit ihrer ganzen Kraft im Leben sein. Schuldgefühle, eine ständige tiefe Sehnsucht nach dem Anderen, Angst vor erneuter Trennung und damit verbunden nicht auszuhaltender Schmerz binden Energie und Lebensfreude. Erfüllende Liebesbeziehungen sind für den alleingeborenen Zwilling oft unmöglich. Die einen vermeiden Nähe, um den alten Trennungsschmerz nicht wieder zu erleben, die anderen suchen immerzu mehr Innigkeit, als ein Partner zu geben vermag. Auch das Berufsleben ist oft beeinträchtigt. Manche überlebenden Zwillinge glauben unbewusst, den Anderen zu verraten, wenn sie glücklich sind.

Irgendwann ist es Zeit den Anderen loszulassen, zum Beispiel mit einem Abschieds- oder Beerdigungsritual.  Für Manche ist es wichtig, dass der Schock den sie erlebt haben, als der Andere gegangen ist, heilen darf.

Um sich im Leben, im Alltag ohne den Anderen ganz zu fühlen und ohne Schuldgefühle gegenüber dem Anderen zu sein, ist auf körperlicher und energetischer Ebene Heilung nötig.  Das energetische Loch, welches durch den Verlust des Anderen entstanden ist darf heilen und sich schließen.

Wir arbeiten an diesem Wochenende mit unterschiedlichen Methoden aus der Familienaufstellung, der Energetischen Traumatherapie, der biodynamischen Körpertherapie, mit Ritualen, Trancereisen und dem, was gebraucht wird. In geschützter und achtungsvoller Atmosphäre kann Heilung unterstützt werden, so dass Lebensfreude, Glück, gelingende Liebesbeziehungen und Zufriedenheit im Beruf gelebt werden kann.

Ansprechpartner:

IFOSYSInstitut für Familien- und Organisationsaufstellungen Systemische Therapie und Energetische Traumatherapie

Alfred Ramoda Austermann · Diplompsychologe/Heilpraktiker

Bettina Austermann · Diplomsozialpädagogin/Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

A.R. und B. Austermann
Königstuhlweg 23
12107 Berlin
Tel. (030) 69 81 80 71
Fax: (030) 69 81 80 72
Email:ifosys@msn.com

 

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Weitere Link:

Kardiovaskuläre Fehlbildungen und Spektrum angeborener Anomalien in einem Kinderobduktionsgut von 1960 bis 1989 in Greifswald

 

25 Jahre Aufarbeitung 1990 – 2014 (Peer Pasternack)  – Akademische Medizin in der DDR

 

Autor: Katrin Behr (ergänzt 2018)